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Juni / Juli 2010
Ergebnisse Volksentscheid Nichtraucherschutz und Bürgerentscheid Schmaußerwäldchen am 04.07.2010 in Uttenreuth
Nichtraucherschutz
Der FDP Ortsverband hat in seiner Sitzung folgendes beschlossen/diskutiert:
1.) Breitbandversorgung: FDP Uttennreuth unterstützt die Lösung mit dem Partner Deutsche Telekom. Es ist wahrscheinlich die teuerere Variante (vorauss. ca. EUR 200.000,-), aber auch technisch die beste Lösung. Der Freistaat Bayern unterstützt die Gemeinden mit bis zu 70%! Durch Glasfasertechnik und Regulierungsentscheidungen bzgl. der Reseller (also nicht Telekom Anbietern) wird der Norden Uttenreuths dann endlich auch ordentlich versorgt.
Im übrigen: Eltersdorfer Verhältnisse wollen wir vermeiden. P.S: In Finnland wird derzeit die Versorgung mit einem schnellen Internet-Anschluß zum Grundrecht der Menschen erklärt.
2.) Nichtraucherschutz: FDP Uttenreuth hält die derzeitige Gestzeslage für ausreichend und lässt den Gastronomen einen notwendigen Handlungsspielraum. Ansonsten folgen wir den Argumenten der FDP Bayern. Wir meinen: Das ist Liberalität!
3.) Schmaußer-Wäldchen: Hier ist die FDP Uttenreuth tw. unterschiedlicher Meinung und spricht derzeit keine Handlungsempfehlung aus. Die Befragung der Bürger halten wir hier für gut, das Verhalten und Vorgehen unseres Gemeinderats in dieser Angelegenheit erscheint uns befremdlich und zum Teil peinlich. Wir hoffen, dass im Gemeinderat etwas mehr Professionalität einkehrt. Der OVV persönlich lehnt die Abholzung des Wäldchens ab, da er für eine Politik nach Gutsherrenart nicht zu haben ist. Mann kann nicht Monate vorher für eine Verkehrberuhigung des Ortes sein (Südumgehung), um später dann für einen Discounter mitten im Ort zu werben, der die Berufstätigen auf ihrer Heimfahrt förmlich anzieht. Hier fehlt es am gesamtkonzeptionellen Denken!
Mit Glasfaser ins Internet
Schnelle Datenleitung soll bis November fertig sein
| BUBENREUTH - Die Arbeiten für eine großflächige Breitbandversorgung haben begonnen: Ludwig Nagel von der Deutschen Telekom hat bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates die Mitglieder über die Maßnahme informiert. Bis Ende November will die Telekom mit allen Umbauarbeiten fertig sein. Der schnelle Anschluss ans Datennetz kostet der Gemeinde 247 000 Euro, wobei sie einen Förder-zuschuss in Höhe von 100000 Euro erhält. In Bubenreuth, so stellte es die Telekom in ihrer Grafik vor, befinden sich 1915 Haushalte. 1363 davon verfügen über einen Internetanschluss mit einer Übertragungsrate von weniger als einem Megabit pro Sekunde (Mbit/s). 171 haben keinen DSL-An-schluss. Um die Breitbandversorgung in Bubenreuth nachhaltig zu verbessern, wird laut Nagel von der Schaltzentrale in Erlangen ein Glasfaserkabel zu fünf Kabelverzweigern und vier Linienverzweigern, welche in einem Funktionsgehäuse untergebracht sind, verlegt. Von der T-DSL Technik im Kabelverzweiger werden die Breitbandverbindungen über kurze Kupferleitungen zum Hausanschluss geführt. Je näher sich der Anschluss an den Funktionsgehäusen befindet, um so schneller wird man im Internet surfen kön- |
nen. Die neun Funktionsgehäuse befinden sich an der Birkenallee 121, am Marienplatz 8, in der Schönbacher Straße 46, in der Schönbacher Straße 2 (zwei Stück) sowie an der Kreuzung Am Bauhof - Neue Straße (vier Stück).
Insgesamt, so fuhr Nagel fort, müssen 1400 Meter Glasfaserkabel in vorhandene Leerrohre eingezogen und 680 Meter Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. Die Multifunktionsge-häuse benötigen einen Stroman-schluss. Nagel wies darauf hin, dass bei einem Stromausfall im Bereich der Kabel- und Linienverzweiger auch das Internet ausfällt.
Outdoor-Lösung möglich
Der Telekom-Vertreter hatte auch eine Zukunftsvision parat: Mittels einer DSL-Glasfaser-Outdoor-Lö-sung kann die Glasf asertechnik bis an den Kabelverzweiger herangeführt werden. Damit, so Nagel, sei eine deutlich höhere Datengeschwindigkeit (25 bis 50 Mbit) möglich.
In den Genuss dieser modernen Technik kommen in erster Linie Telekom-Kunden, denn der Gemeinderat musste sich bei der Antragstellung f ür den Zuschuss für einen Anbieter entscheiden. Ausgewählt wurde die Deutsche Telekom, obwohl es der teuerste Anbieter war.
Wer also nicht Kunde bei der Telekom ist, der sollte mit seinem Provider rechtzeitig klären, ob er ebenfalls
Mai 2010
Am 26.05.2010 erschien folgender Bericht in den Erlanger Nachrichten über die Vorgehensweise zur Breitbandversorgung des Marloffsteiners Gemeinderats:
Keine Studie für Marloffstein
Verschiedene Angebote für schnelles Internet liegen vor
MARLOFFSTEIN (kds) — Der Eine Bedarfsumfrage hatte ergeben,
Gemeinderat hat mehrheitlich be- dass in den Ortsteilen Rathsberg,
schlossen, sich nicht an einer Mach- Atzelsberg und Adlitz sowie in den
barkeitsstudie zu beteiligen, die Utten- nördlichen und südlichen Siedlungsge-
reuth durchführen lassen will, um die bieten von Marloffstein die Geschwin-
beste Lösung für eine Breitbandver- digkeit unter einem Megabit/Sekunde
sorgung und damit für ein schnelles liegt. Nach dem Ausbau des Internets
Internet zu erarbeiten. soll in allen Ortsteilen die Geschwin
digkeit auf 7,2 Megabit/Sekunde er-
Es liegen der Gemeinde Marloff- höht werden. Allerdings sieht die von
stein nämlich bereits Angebote vor, der Gemeinde momentan favorisierte
wobei die Lösung der Telekom die Lösung vor, den Datenverkehr über
Gemeinde 147 000 Euro kosten würde, UMTS zu realisieren, das deutlich
während Vodafone anbietet, ein für höhere Datenübertragungsraten bie-
die Gemeinde kostenfreies Breitband- tet. Nicht alle Gemeinderäte sehen
netz zu installieren. Deshalb soll die- das gern, weil, wie Siglinde Lang
ser Anbieter seine Lösung im Detail (CSU) befürchtet, damit der Elektro-
präsentieren. smog noch zunehmen werde.
Unser Kommentar dazu: Warum geht der Gemeinderat vom Uttenreuth nicht den gleichen Weg? Warum braucht es eine Machbarkeitsstudie für Uttenreuth? Ist die Ausschreibung zu unklar formuliert? Fragen über Fragen.....
Am 15.05.2010 erschien folgender Bericht in den Erlanger Nachrichten über die Arbeit unseres Gemeinderats:
Gemeinderat beschließt nichts
Patt in Uttenreuth: Jetzt können die Bürger doch noch entscheiden
Das Schmaußerwäldchen erhalten? Oder abholzen und einen Discounter schaffen? Abermals hat das Thema für eine hitzige Diskussion in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Uttenreuth gesorgt.
UTTENREUTH (hk) - Gleich zu Beginn der Sitzung brachte es Bürgermeister Karl Köhler auf den Punkt. „Es geht heute darum, ob wir die Bürger befragen wollen, oder nicht", sagte Köhler und leitete damit ein Thema ein, das schon in der Vergangenheit für Furore gesorgt hatte. Im Januar hatte der Gemeinderat beschlossen, das Wäldchen in der Ortsmitte abzuholzen, und die Fläche für einen Discounter zu nutzen (wir berichteten). Doch mit diesem Beschluss stieß das Gremium auf Widerstand von Seiten der Bevölkerung. Ende April hat eine Bürgerinitiative rund 1100 Unterschriften eingereicht, etwa 980 davon sind gültig. Die Formalien für das Bürgerbegehren „Für die Erhaltung des Waldes und ein attraktives Ortsbild - statt Parkplatz und Discounter" sind erfüllt. Bereits 380 Unterschriften hätten ausgereicht.
Nun diskutierte der Gemeinderat über einen Abhilfebeschluss. Dieser Beschluss hätte zur Folge, dass der Gemeinderat die Maßnahme, die das Bürgerbegehren verlangt, beschließt und also das Waldstück somit erhalten bleibt. Dieser Beschluss hätte eine Bindungswirkung für ein Jahr, genauso lange, wie ein Bürgerentscheid. Mit einem solchen Beschluss wäre ein Bürgerbegehren jedoch überflüssig, ebenso das Ende April beschlossene Ratsbegehren.
Entscheidung im Juli
Einigen konnte sich das Gremium nicht. Sieben Gemeinderäte stimmten für den Abhilfebeschluss, sieben Räte votierten dagegen. Bei einem solchen Patt greift die Gemeindeordnung: Das Unentschieden bedeutet, der Abhilfebeschluss ist abgelehnt. Am 4. Juli können die Bürger also ihr Kreuzchen setzen. Bürgerbegehren und Ratsbe-gehren sollen an diesem Tag stattfinden.
Dass das Thema für hitzigen Streit sorgt, wurde schnell deutlich. Die Diskussion um den Abhilfebeschluss lief aus den Rudern, Gemeinderäte brachten abermals Argumente für oder gegen den Discounter vor. Mit heftigem Applaus reagierten die Bürger, die zahlreich die Sitzung besuchten, beispielsweise auf die Aussagen von Reinhard Horlamus (SPD). Er schimpfte mit erhobener Stimme: „Verschandeln wir unser schönes Dorf nicht."
In einem offenen Brief, adressiert an Bürgermeister Köhler, fordern Uttenreuther Einzelhändler, die Grünfläche im Ortskern attraktiver zu gestalten. Sie äußern ihre Befürchtungen, das geplante Einkaufzentrum stelle eine „Überlebensgefahr" für die ortsansässigen Geschäftsleute dar. Nun sollen die Bürger die Entscheidung treffen, und am 4. Juli abstimmen: Sind sie für den Bau eines Einkaufszentrums oder für den Erhalt des Wäldchens?
Unser Kommentar dazu: Schade, dass unser gewählter Gemeinderat so wenig das Ohr an der Bevölkerung hat und deren Meinung offensichtlich teilweise nicht kennt. Dass die internen Unstimmigkeiten sogar dazu führen, dass eine Beschlußunfähigkeit entsteht, ist als peinlich zu werten.
Ein Bürgerentscheid ist bei diesem Thema zu begrüssen. Es bleibt der schale Nachgeschmack mit der Fragestellung: Wie amateurhaft werden ortspolitische Themen von deren Tragweite eigentlich in den Gemeinderat hineingetragen und dort diskutiert?
April 2010
Der FDP Ortsverband Uttenreuth wünscht all seinen Anhängern und Wählern frohe Ostern.März 2010
Breitbandförderung in Bayern
Mit freundlichen Grüßen
Dietrich Schirm
Endlich mal eine neutrale und objektiv geäusserte Meinung zum FDP Vostandsvorsitzenden
Westerwelles Auslandsreisen - Ein deutsches Desaster
(SZ online vom 20.03.2010)
Eine Außenansicht von Meinhard von Gerkan
Anmerkungen eines manchmal Mitfahrenden: Die Debatte um die Reisen von Außenminister Westerwelles zeugt von Streitsucht und Skandalhunger - und hilft nicht recht weiter.
Guido Westerwelle ist längst aus Lateinamerika zurück, da gehen die Angriffe auf ihn weiter. Die SPD wirft ihm vor, sein Augenmerk gelte nur ihm selbst und nicht der Außenpolitik, die Linke vergleicht seine Reisen gar mit einer "Tupperparty, wo deutsche Produkte angepriesen werden". Die FAZ sprach am vergangenen Samstag von einem Desaster, indem sie die angebliche Vetternwirtschaft des Außenministers zu einer Staatsaffäre aufbauschte. Wer so redet, gibt sich selbst der Lächerlichkeit preis, weil dieser "Skandal" nicht einmal die Qualität eines Kavaliersdelikts hat.
Ich würde der Posse keine Aufmerksamkeit widmen, wenn ich nicht aus jahrelanger Auslandserfahrung wüsste, dass dies immense Folgen für die deutsche Wirtschaft und die deutsche Außenpolitik hat. Zwar war die Lateinamerikareise ein Desaster - aber nicht, weil sich der Minister in seiner Reisebegleitung vergriffen hat, sondern weil streitsüchtige Politiker und skandalhungrige Medien selbstzerfleischend einen Floh zum Elefanten aufblasen. Wählen wir eigentlich unsere Politiker, damit sie sich gegenseitig faule Eier auf die Weste werfen und dabei das Fundament ihrer Pfründe, die Erfolge der deutschen Wirtschaft, im Ansehen der Weltöffentlichkeit zerstören?
Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit
Die deutsche Wirtschaft, deutsche Ingenieure und Unternehmen genießen wegen ihrer Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit hohe Wertschätzung, trotz der Siemens-Affäre. Es ist schlicht unverantwortlich, dieses Guthaben durch Gezänk zu verspielen. Für mich geht es in dieser Frage weniger um Westerwelle, sondern, mit allem Pathos: um die deutsche Ehre. Meine Partner, unsere Mitarbeiter und ich haben in der weiten Welt mehr als 300 Architekturprojekte realisiert (oder sind dabei, dies zu tun) - überwiegend solche öffentlicher und kultureller Bedeutung. Daher fühle ich mich aufgerufen, zu erzählen, was es mit solchen Reisen auf sich hat.
Als Architekt bin ich eher ein Exot in der Riege der Vorstandsvorsitzenden und anderen Wirtschaftsführer, die gelegentlich an Staatsbesuchen im Gefolge von Bundespräsident, Bundeskanzler und Außenminister teilnehmen. Zuletzt war ich an der inkriminierten Reise von Guido Westerwelle im Januar nach Tokio und Peking dabei, mit zugewiesenem Sitzplatz neben Ralf Marohn, jenem Manager, der als Beispiel für Vetternwirtschaft diskreditiert wird, weil er eine Firma leitet, an der auch Westerwelles Bruder beteiligt ist.
Zu keiner Zeit war ich Mitglied einer Partei; aus Überzeugung habe ich nie Parteispenden geleistet und bin bis heute ein notorischer Wechselwähler geblieben. Trotzdem haben mich sowohl Bundespräsident Rau, Bundeskanzler Schröder sowie die Außenminister Steinmeier und Westerwelle, ohne jedwede Bewerbung meinerseits, zur Teilnahme an elf Staatsbesuchen eingeladen; auf meine Kosten, versteht sich. Sieben Einladungen habe ich angenommen. Die erste Einladung vom Bundespräsidenten habe ich als große Ehre empfunden.
Operette mit Statisten
Sie unterschied sich jedoch von den späteren nur unwesentlich: protokollarisch überfrachtet, ständige Zeitnot und Hetze! Teilweise protokollarische Operette mit den höchst bezahlten Wirtschaftsbossen als schweigenden Statisten, die dem Ministerpräsidenten Chinas einmal das Händchen schütteln dürfen! Wohl dem, der sich - wie Westerwelle - mit zehn Begleitern begnügt, und nicht gleich 90 aufbietet.
Wenn der Begriff "Günstlingswirtschaft" die Runde macht, liegt der Schluss nahe, es handele sich bei den so genannten "Wirtschaftsdelegationen" um eine Horde von Günstlingen, die in den Metropolen der Schwellenländer mit Bussen hinter den schwarzen Limousinen der Diplomaten herjagen, um Aufträge einzusacken.
Ich jedenfalls habe anlässlich der sieben Auslandsreisen nach Vietnam, Singapur, Indonesien, Indien, China, Japan und dem Baltikum keine Begünstigung erfahren. Als ich in Anwesenheit von Gerhard Schröder dem chinesischen Premier unseren Entwurf für das Nationalmuseum in Peking vorstellen durfte, hatten wir den 1. Preis bei einem anonymen internationalen Wettbewerb bereits Monate zuvor gewonnen. Da es sich um ein Prestigeprojekt der ersten Kategorie handelt, war dieser Akt eher ein Programmpunkt, mit dem sich der deutsche Bundeskanzler schmücken konnte.
Unterstützung hält sich in Grenzen
In der Regel ist das Engagement des mehrere tausend Mitarbeiter zählenden Auswärtigen Amts für Menschen wie mich relativ überschaubar, verglichen mit der Unterstützung, die französischen, britischen und japanischen Architekten seitens ihrer nationalen Politik zuteilwird. Im Jahr 2001 bemühte mein französischer Architektenfreund Paul Andreu den Präsidenten Chirac höchstpersönlich nach Shanghai, damit dieser ihm als 2. Preisträger den Auftrag für das Opernhaus verschaffte - und dem 1. Preisträger, unserem Büro, diesen Bau wegzunehmen. Unser Begehren, seitens Außenminister Fischer Beistand zu erlangen, stieß auf taube Ohren.
Missbräuchlicher politischer Einfluss zugunsten privater Interessen? Mir sind im Kontext großer öffentlicher Bauvorhaben im Ausland zahlreiche Wettbewerbsverletzungen bekannt, die grob gegen internationales Recht verstoßen. Sie kommen vor allem durch politische Begünstigung zustande. Im Vergleich dazu ist die Verbindung des Außenministers zu Ralf Marohn nicht einmal das Haar in der düsteren Suppe. Während der Ostasienreise im Januar habe ich insgesamt 25 Stunden neben Marohn im Flugzeug gesessen und mit dieser Nachbarschaft die erfreuliche Komponente solcher Expeditionen erfahren dürfen: menschlichen Kontakt zu Persönlichkeiten finden, den man sonst nicht hätte, Zeit für diskursiven Austausch, Sympathie und Freundschaft.
Marohn ist Inhaber eines Beratungsunternehmens, das deutsche Firmen in China berät und mit seiner langjährigen Erfahrung unterstützt, also ein Anwalt deutscher Wirtschaftsinteressen. Den Schönheitsfehler, dass der Bruder des Außenministers an der Firma beteiligt ist, will ich nicht bemänteln. Unser Architekturbüro erfreut sich auch ohne nennenswerte politische Unterstützung weltweit interessantester Aufträge. Deswegen singe ich auch kein Klagelied. Ich bin auch weit davon entfernt, Fehler von Guido Westerwelle zu beschönigen. Was ich beklage, ist ein Gezänk mit möglicherweise wahltaktischem Hintergrund, das in den Medien breitgetreten wird. Es ist unappetitlich und hat dem Ansehen Deutschlands und seiner Wirtschaft sehr großen Schaden zugefügt.
(SZ vom 20.3.2010)
Meinhard von Gerkan, 75, ist Gründer des Architektenbüros gmp in Hamburg. Das Büro baute den Berliner Hauptbahnhof und drei WM-Stadien in Südafrika.
Februar 2010
Auf Vorschlag von Richard Schleinkofer wählte die Kreismitgliederversammlung am 11.02.2010 Anton Kanczarek zum Schriftführer des Kreisvorstands der FDP ERH. Das Wahlergebnis ist mit 85% als sehr gut zu bezeichnen, da es zudem keine Gegenstimme gab. Der OV Uttenreuth ist nun mit einem Mitglied im Kreisvorstand vertreten. Der Ortsverband wünscht Herrn Kanczarek viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.
Januar 2010
Der Ortsvorsitzende Richard Schleinkofer hat dem FDP Parteivorsitzenden ein Email geschrieben. Themen und Vorgeschlagenen Maßnahmen darin waren u.a.:
Die Kreisvorstandssitzung wurde am Montag, 18.01.2010, in Heroldsberg durchgeführt. Tagesordnungspunkte waren:
Dezember 2009
24.12./31.12.2009
Der FDP Ortsverband Uttenreuth wünscht all seinen Anhängern und Wählern frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2010.
16.12.2009
In Heßdorf fand eine Kreisvorstandssitzung statt. Aus Uttenreuth waren Anton Kanczarek und Richard Schleinkofer dabei. Ein Hauptthema dabei war die Zuteilung der Mitgliedsbeiträge an die Ortsverbände.
09.12.2009
Zu den vom Berliner Verwaltungsgerichts festgelegten Strafzahlungen für die FDP: OV Uttenreuth empfiehlt die Strafe zu akzeptieren und interne "Compliance Kontrollen" zu installieren, die die Einhaltung von Recht und internen Regeln gewährleisten. Das schafft breite Glaubwürdigkeit und würde die FDP in dieser Hinsicht zum Vorreiter aller Parteien machen.
07.12.2009
OV Uttenreuth begrüßt die Initiative des Auswärtigen Amtes in dieser Legislaturperiode eine Abzugsperspektive für Afghanistan erarbeiten zu wollen.
03.12.2009
Der Entwurf der Ortsverbandssatzung FDP Uttenreuth wurde inhaltlich diskutiert. Hier ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis
§ 1 Zweck
§ 2 Rechtsform
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Ortsverbandsgebiet
§ 5 Unterteilung
§ 6 Organe des Ortsverbandes
§ 7 Ortsparteitag
§ 8 Teilnahme, Stimm- und Rederecht
§ 9 Geschäftsordnung des Ortsparteitages
§ 10 Ortsvorstand
§ 11 Einberufung des Ortsvorstandes
§ 12 Geltung der Wahlgesetze und der Satzung
§ 13 Kandidatenaufstellung und Wahl der Reservelisten
§ 14 Finanz- und Beitragswesen
§ 15 Landesverband und Ortsverbände.
§ 16 Amtsdauer
§ 17 Satzung
§ 18 Inkrafttreten
November 2009
25.11.2009
OV Richard Schleinkofer und Beisitzer Anton Kanczarek trafen sich, um die weitere thematische/programmatische Entwicklung des OV zu besprechen.
19.11.2009 Volksbegehren "Für echten Nichtraucherschutz"
In der Zeit vom 19.11. - 02.12.2009 können Sie sich dafür bei der Gemeinde eintragen. FDP Uttenreuth meint dazu: Grundsätzlich OK, zu bedenken gibt es hierbei nur den folgenden Punkt bei Art. 2 "Anwendungsbereich", Punkt 8.) Gaststätten. Soll es dem Gaststättenbesitzer selbst gestattet sein, zu entscheiden ein Nichtraucher/Raucher - Lokal zu sein? Wenn Sie meinen nein, dann tragen Sie sich für das Volksbegehren ein.
Hinweis für die Verwaltungsgemeinschaft:
Muss man den vorgeschlagenen Gestzestext gleich viermal (!) im Mitteilungsblatt der Gemeinden abdrucken? Wir denken, dass die Mitbürger unserer Gemeinden durchaus wissen, dass der zu entscheidende Gestzesvorschlag für alle vier Gemeinden gleich ist. Weiterhin werden hier Kosteneinsparungspotentiale verschenkt.
Oktober 2009
Wahlergebnisse für FDP Uttenreuth (Bundestagswahlen 2009 und Wahlen davor):
Imposante Steigerungsraten!
September 2009
August 2009
Die Julis haben uns massiv bei der Aufstellung der Wahlplakate in Uttenreuth/Weiher, Buckenhof und Spardorf unterstützt. Vielen Dank dafür!
Januar 2009
Uttenreuth – Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL leitet die Neugründung des Ortsverbandes der FDP Uttenreuth ein. Einstimmig wählte die Uttenreuther FDP den 41-jährigen Kaufmann Richard Schleinkofer am gestrigen Dienstagabend im Gasthof Schwarzer Adler zu ihrem ersten Vorsitzenden. Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL, der die Gründungsversammlung leitete, konnte den FDP Kreisvorsitzenden Stefan Martin, die ERH-Kandidatin der FDP für den Bundestag Kreisrätin Britta Dassler und viele Mitglieder des FDP Kreisvorstandes begrüßen.
"Mithelfen, die unterschiedlichen Uttenreuther Politik- und Interessengruppen auf die richtigen Themen zu lenken", nannte Schleinkofer als eines seiner vordringlichsten Ziele. "Der direkte Draht nach München steht uns natürlich derzeit gut zu Gesicht und macht uns als Gesprächspartner interessant. Wir müssen jedoch weiterhin agil bleiben und uns mit konstruktiven Vorschlägen in die politische Diskussion einbringen" so Schleinkofer weiter. Erste informelle Gespräche mit anderen politischen Gruppierungen (wie z.B. den Unabhängigen) über die zukünftige Gestaltung Uttenreuths hätten bereits begonnen. Als Stellvertreter wurden Dr. Helene Schadel, Klaus Greb und Martin Kümmerle, sowie Anton Kanczarek als Beisitzer gewählt. Der Uttenreuther Ortsverband wird bis auf weiteres auch die beiden Gemeinden Spardorf und Buckenhof mitbetreuen.